Israel – Baden-Württemberg Innovation Summit im MAFINEX

Gemeinsam für eine nachhaltigere Zukunft

Am 28. April haben das Generalkonsulat des Staates Israel für Süddeutschland, die Israelische Wirtschafts- und Handelsmission in München und das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg  zum "Israel - Baden-Württemberg Innovation Summit 2022 - Smart & Sustainable" nach Mannheim eingeladen. Das Zusammentreffen im MAFINEX Technologiezentrum im Zeichen von Digitalisierung und nachhaltigen Technologien brachte innovative Start-ups und Unternehmen aus Israel und Baden-Württemberg zusammen, um sich gemeinsam, aktiv über die wohl wichtigsten Themen unserer Zeit auszutauschen. 

Aktuell stellt sich die Menschheit ganz besonderen, und ja, besorgniserregenden globalen Herausforderungen  - wie dem dramatisch voranschreitenden Klimawandel, zunehmend schwindenden Ressourcen und negativen Nebenwirkungen der Digitalisierung. Genau jetzt bedarf es neuer, nachhaltiger Technologien und Lösungen, um dem entgegenzuwirken. Schnellstmöglicher, direkter Austausch und das aktive Nutzen aller möglichen  Synergien müssen das gemeinsame Ziel sein.

Im Rahmen der langjährigen, aktiven Zusammenarbeit zwischen dem israelischen Generalkonsulat, NEXT MANNHEIM und dem Land Baden-Württemberg ist es in eben diesem Zusammenhang gelungen, CEOs führender Unternehmen aus Israel und Deutschland als Speaker zu gewinnen, die nachhaltige Technologien für die angesprochenen, relevanten Probleme des 21. Jahrhunderts entwickeln.

Der spannende Tag ganz  im Zeichen von Digitalisierung und nachhaltigen Technologien brachte insbesondere  innovative Start-ups und Unternehmen aus Israel und Baden-Württemberg zusammen, die sich diese Themenfelder aus tiefster Überzeugung auf ihre Fahnen geschrieben haben. 

Die besten Technologien in den richtigen Händen können die Welt zu einem besseren Ort machen.
Carmela Shamir, Generalkonsulin des Staates Israel

Eröffnet wurde der diesjährige Innovation Summit „smart & sustainable“ von Frau Generalkonsulin Carmela Shamir und Herrn Staatssekretär Dr. Rapp MdL. 

Anstatt reiner Theorie stand dieser Tag ganz im Licht der praktischen Anwendungsmöglichkeiten und wie sich gemeinsame, konkrete Business Use-cases für Unternehmen aus Israel und Baden-Württemberg ergeben.
Neun israelische Startups haben dazu ihre bahnbrechenden Technologien rund um Cleantech & Energie, Industrie 4.0 und KI vorgestellt und nutzten die Gelegenheit zum Netzwerken.

Im Anschluss an die Veranstaltung nutzten die Teilnehmenden ein gemeinsames Abendessen im Garten des MAFINEX zum Austausch. (Fotos: Daniel Wetzel)
Im Anschluss an die Veranstaltung nutzten die Teilnehmenden ein gemeinsames Abendessen im Garten des MAFINEX zum Austausch. (Fotos: Daniel Wetzel)

Generalkonsulin Carmela Shamir fand passende Worte zu diesem wichtigen Zusammentreffen, großartiger Akteur*innen: "Technologieführerschaft ist der Weg zu künftigem Wohlstand und bringt eine große Verantwortung mit sich, die wir ernst nehmen sollten. Denn die besten Technologien in den richtigen Händen können die Welt zu einem besseren Ort machen. Israel ist in jeder Hinsicht eine Start-up-Nation. Und Baden-Württemberg, das Land der Erfinder, verfügt über einzigartiges technisches Know-how und viele hochqualifizierte Ingenieure. Wenn wir beide unsere wertvollen Ressourcen nutzen und unsere Kompetenzen weiter bündeln, werden wir daraus außergewöhnliche Erfolge erzielen."

Fotos: Daniel Wetzel
Fotos: Daniel Wetzel

Im Mittelpunkt der vorgestellten und diskutierten Innovationen standen Ansätze an der Schnittstelle zwischen Nachhaltigkeit und Digitalisierung.


Die Start-Ups aus Israel und Baden-Württemberg aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Umwelttechnologie und Industry 4.0 präsentierten ihre konkreten Ansätze und Produkte in drei Pitch-Sessions vor  fast hundert Teilnehmer*innen. 

Dazu gehörten unter anderem Chacratec, das durch Schwungräder kinetische Energie speichert, die dann dafür verwendet werden kann, E-Autos aufzuladen. Andere Unternehmen haben Lösungen angeboten, die die Digitalisierung von Produktionen und damit die Industry 4.0 vorantreiben sollen. Wie das System von inspekto, das die visuelle Qualitätskontrolle von Produkten übernimmt, oder youtiligent, das sich fortschrittlicher Datenanalyse befasst. 

 

Internationale Partnerschaften sind der geeignete Schlüssel, um technologisch und industriell hoch entwickelte Standorte auf dem Weg hin zur Klimaneutralität zu unterstützen
Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Impressionen des tages

Der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Dr. Patrick Rapp, betonte, dass internationale Partnerschaften der geeignete Schlüssel seien, um technologisch und industriell hoch entwickelte Standorte auf dem Weg hin zur Klimaneutralität zu unterstützen.

„Der heutige Innovation Summit hat gezeigt, welch große Zukunftschancen im Bereich Green- und CleanTech liegen, um gemeinsam an Lösungen für globale Fragen zu arbeiten. Dazu wollen wir unsere besten Köpfe zusammenbringen und die wirtschaftspolitische Kooperation mit Israel kontinuierlich ausbauen.“

Wer war dabei?

Neben großen Unternehmen wie SAP, Trumpf, EnBW, Bizerba, IBM, Bosch, ABB und ZFHN Zukunftsfonds Heilbronn waren auch zahlreiche VertreterInnen der Hidden Champions anwesend, wie z.B. der Weltmarktführer im Bereich von Ventilatoren und Motoren ebm-papst aus Mulfingen, der vor zwei Jahren in der Kategorie „Anbieter von Elektromotoren- & Antriebstechnik“ die Auszeichnung als Deutschlands innovativstes Unternehmen erhielt.

Der Innovation Summit war sehr beeindruckend. Mit handfesten Business-Ansätzen sowie einigen neuen relevanten Kontakten bin ich gestern Abend abgereist. Es hat sich rund um gelohnt für mich!“
Alexander Dappen, Vertreter von Chacratec

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