Mehr als ein Dinner

Wie das Female Founders Dinner 2026 Gründerinnen in Mannheim zusammenbringt

Über 70 Gründerinnen und Unternehmerinnen, inspirierende Gespräche, ein sommerlicher Abend im Innenhof des GIG7 und eine gemeinsame Erkenntnis: Wer wächst, wächst selten allein.

Mit dem Female Founders Dinner am 8. Juli hat das GIG7 erneut einen Raum geschaffen, in dem Unternehmerinnen aus der Metropolregion Rhein-Neckar nicht nur Kontakte knüpfen, sondern sich gegenseitig bestärken, voneinander lernen und neue Perspektiven für ihre Unternehmen entwickeln konnten. Denn erfolgreiche Gründungsökosysteme entstehen nicht allein durch Beratungsangebote oder Finanzierungsmöglichkeiten, sondern dort, wo Menschen sich begegnen.

Ein Abend für eine starke Gründerinnen-Community

Das Female Founders Dinner verfolgte in diesem Jahr wieder ein klares Ziel: Female Founders miteinander vernetzen, ihre Leistungen sichtbar machen und sie darin bestärken, unternehmerisch groß zu denken.

Gründerinnen und Unternehmerinnen kamen dafür im GIG7 zusammen. Ergänzt wurde die Runde durch Vertreterinnen der Wirtschaftsförderung Mannheim, die freie Beraterin des GIG7 Eva Haas sowie das GIG7-Team. Besonders erfreulich war, dass mehr als die Hälfte der Gästinnen das Zentrum zum ersten Mal besucht hat. Das zeigt, wie wichtig niedrigschwellige Begegnungsformate sind, um neue Unternehmerinnen für das regionale Netzwerk zu gewinnen.

Was den Abend besonders gemacht hat, war die Mischung aus Leichtigkeit und inhaltlicher Tiefe. Zwischen einem sommerlichen Drei-Gänge-Menü der Showcase Kitchen zweiundzwanzig, angeregten Gesprächen und musikalischen Momenten entstanden genau die Begegnungen, die ein starkes Gründungsökosystem braucht.

Fotos: Julia Okon
Fotos: Julia Okon

Inspiration, die über den Abend hinauswirkt

Ein besonderer Höhepunkt war das Bühnengespräch mit den Unternehmerinnen Stella Norwig und Sonja Reinholz von duftlabor.
Anhand ihrer eigenen Unternehmerinnenreise machten sie deutlich, dass Wachstum selten allein gelingt. Besonders ein Satz von Stella blieb vielen Gästen im Gedächtnis:

Es macht auf jeden Fall Sinn ein gutes Netzwerk an Supportern zu haben.
Stella Norwig

Eine Aussage, die den Kern des Abends trifft. Hinter jedem erfolgreichen Unternehmen stehen Menschen, die Ideen hinterfragen, Türen öffnen, Erfahrungen teilen und Mut machen. Genau diese Unterstützer*innen sichtbar zu machen, ist seit vielen Jahren Teil der Arbeit des GIG7 FeMale Kompetenzzentrums.

Fotos: Julia Okon
Fotos: Julia Okon

Dass diese Botschaft angekommen ist, zeigte sich am Ende des Abends eindrucksvoll: Als die Moderatorin fragte, wer nach diesem Abend motiviert sei, das eigene Unternehmen noch ein Stück größer zu denken, gingen rund zwei Drittel aller Hände nach oben.

Ein schöneres Feedback hätte es kaum geben können.

Networking darf Spaß machen

Netzwerken bedeutet nicht, möglichst viele Visitenkarten auszutauschen. Es bedeutet, Gespräche zu führen, Vertrauen aufzubauen und Gemeinsamkeiten zu entdecken.
Dass dies beim Female Founders Dinner gelungen ist, zeigte sich an vielen kleinen Momenten des Abends. Moderatorin Niki führte mit viel Energie, Charme und Humor durch das Programm und sorgte dafür, dass sich auch Gäste, die zum ersten Mal dabei waren, schnell willkommen fühlten.
Großen Anklang fanden auch die persönlichen Fun Facts über die Teammitglieder des GIG7. Sie sorgten für viele Lacher und machten deutlich, dass hinter dem Gründerinnenzentrum Menschen stehen, die die Community mit viel Leidenschaft begleiten.
Als Sängerin Seyda Sibel die Bühne übernahm, wurde getanzt, gelacht und gemeinsam gefeiert. Gleichzeitig blieb genügend Raum für intensive Gespräche und neue Kontakte. Genau diese Balance macht das Female Founders Dinner aus.

Fotos: Julia Okon
Fotos: Julia Okon

Erinnerungen zum Mitnehmen

Neben den stimmungsvollen Fotografien von Julia Okon, die den Abend festhielt, sorgte ein besonderes Kreativangebot für Begeisterung: Jess H. Studio fertigte während der Veranstaltung individuelle Live-Portraits als handgemalte Aquarell-Karten an.
Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, sich porträtieren zu lassen. Während die kleinen Kunstwerke Pinselstrich für Pinselstrich entstanden, entwickelten sich ganz nebenbei Gespräche zwischen den Wartenden und Zuschauerinnen.

Gemeinsam den Gründerinnenstandort Mannheim stärken

Das Female Founders Dinner wäre ohne starke Partner nicht möglich gewesen. Dank gilt der VR Bank Rhein-Neckar sowie Lemonaid für ihre Unterstützung.
Vor allem aber zeigt der Abend, welches Potenzial in der Gründerinnen-Community der Region steckt. Wenn Unternehmerinnen ihre Erfahrungen teilen, voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen, profitieren nicht nur einzelne Unternehmen. Es profitiert der gesamte Wirtschaftsstandort Mannheim.

Fotos: Julia Okon
Fotos: Julia Okon

Genau deshalb schafft das GIG7 Räume für Begegnung. Räume, in denen Ideen wachsen dürfen, Kooperationen entstehen und Unternehmerinnen den Mut finden, den nächsten Schritt zu gehen.

Mit diesem Gedanken endet das Female Founders Dinner nicht am Ausgang des Innenhofs. Es setzt sich in neuen Gesprächen, gemeinsamen Projekten und den nächsten Veranstaltungen des GIG7 fort.

Fotos: Julia Okon
Fotos: Julia Okon

Die nächste Gelegenheit dafür steht bereits fest: Mit der NO CON entsteht ein Format, das Frauen noch stärker miteinander ins Gespräch bringt. Es ist keine klassische Konferenz, sondern eine No-Conference von Frauen für Frauen aus den Bereichen Entrepreneurship, Leadership, Wissenschaft und Wirtschaft. Das Programm? Das sind die Gäste selbst! Ohne starres Konferenzprogramm, um Erfahrungen einzubringen, Knowledge zu teilen und gemeinsam zu wachsen.