Es war erst das zweite Mal in der jüngeren Geschichte, dass die Branche auf diese Weise geladen wurde – nach einem Empfang 2018 unter der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Initiiert wurde der diesjährige Termin maßgeblich vom Fashion Council Germany, unter seiner Vorstandsvorsitzenden Christiane Arp und CEO Scott Lipinski.
Bereits am Vorabend hatten der Fashion Council Germany und die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe zum traditionellen Opening Dinner geladen – erstmals nicht in einem Restaurant, sondern in der Großen Orangerie des Schloss Charlottenburg. „Mode wird als Teil der Kultur, der Geschichte und der Gesellschaft erlebbar", brachte es Christiane Arp auf den Punkt.
Was das mit Mannheim zu tun hat
Diese Aufwertung der Mode auf Bundesebene ist kein abstraktes Ereignis für uns in der TEXTILEREI, dem Gründungszentrum für Mode & Textilwirtschaft von NEXT MANNHEIM. Sie bestätigt einen Kurs, den wir am Standort längst eingeschlagen haben: Mode und Textilwirtschaft sind Zukunftsbranchen – mit eigenem wirtschaftlichem Gewicht, eigener Innovationskraft und eigenem Anspruch auf Sichtbarkeit.
Genau diesen Anspruch untermauern wir 2026 mit einer historischen Neuerung beim MEXI, dem Mannheimer Existenzgründungspreis. Über 20 Jahre lang war der MEXI ein Preis für Gründerinnen und Gründer mit Unternehmenssitz in Mannheim. Jetzt öffnet sich erstmals eine Kategorie über die Stadtgrenzen hinaus: Die bisherige Kategorie Fashion wird zu Textile – und steht ab sofort Gründerinnen und Gründern aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz offen.
„Was mich am MEXI 2026 besonders freut: Wir trauen uns, die Spielregeln weiterzuentwickeln. Erstmals können sich Gründerinnen und Gründer aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz bewerben – ein klares Signal, dass Mannheim als Gründungsstandort über die eigenen Stadtgrenzen hinausdenkt", so Christian Sommer, Geschäftsführer NEXT MANNHEIM.