StraKuMA – Jetzt kommt Mannheims erstes Festival für Straßenkunst

NEXT MANNHEIM engagiert sich für mehr Musik im öffentlichen Raum

Vom 15. - 16.07.2022 findet mit STRAKUMA das erste Mannheimer Straßenkunst-Festival in der Innenstadt statt. An diesen zwei Tagen laden der Music Commission Mannheim e.V. und NEXT MANNHEIM 20 ausgewählte Künstler*innen/Bands ein, die Innenstadt in eine große Bühne zu verwandeln. An über zehn verschiedenen Spielorten - von Plankenkopf bis zum Alten Messplatz – sollen so unterschiedlichste Performances von Acapella bis Weltmusik unmittelbar erlebbar gemacht werden.

Quelle: Canva
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Mehr Musik im öffentlichen Raum

STRAKUMA soll eine Atmosphäre schaffen, die die Faszination und Begeisterung für Kreativität ohne Hürden präsentiert. Abseits von großen Bühnen mit aufwendiger Technik zeigen Künstler*innen ihre handgemachte Musik - unverfälscht und ohne doppelten Boden. Tradition und Innovation, Regionalität und Internationalität, Hobby- und professionelle Musik sollen gemeinsam Raum in einem toleranten und diversen Umfeld finden, das die Potentiale von Gemeinschaft und Vielfalt Mannheims und der Region in den Mittelpunkt stellt. Pro Schauplatz spielen jeweils zwei Acts im Wechsel, immer zur vollen Stunde, um die Gunst ihres Publikums. Die diversen Acts sind für das Publikum kostenlos, dennoch soll dieses für alle zugängliche Kulturfestival, die Besuchenden motivieren, Kultur nach ihrem Ermessen zu honorieren. Alle Künstler innen erhalten darüber hinaus eine Aufwandsentschädigung zzgl. Pauschalen für Verpflegung und Anreise.
So soll das finanzielle Risiko auf Künstler*innen- Seite minimiert werden.

Quelle: Canva
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Was hat Straßenmusik mit Kultureller Stadtentwicklung zu tun?

Straßenmusik und -kunst schaffen Raum für spontane Interaktion, offene Konzepte und zeigen auf, welche Potentiale an gewohnten Orten schlummern. Das STRAKUMA soll den Menschen aus der Rhein-Neckar-Region weitere Aufenthaltsqualitäten und Anreize für einen Besuch der Innenstadt bieten. Sie ist ein Ort, an dem man gerne verweilt, unterhalten wird und immer wieder Neues entdecken kann. Das Festival soll der kulturellen Vielfalt Mannheims nach zwei Jahren Pandemie Raum bieten, sich vor großem Publikum zu präsentieren und sich wieder neu zu begegnen.

Mannheim braucht mehr Straßenmusik, weil Musik im öffentlichen Raum zum alltäglichen Erlebnis werden sollte. Öffentlich zu musizieren ist eine hervorragende Möglichkeit, um kreative und soziale Netzwerke zu stärken.
Julian Maier-Hauff (NEXT MANNHEIM), Künstlerischer Leiter und Lead im Projektmanagement des StraKuMa

Warum braucht Mannheim mehr Straßenmusik?

Mannheim ist seit je her eine vielseitige Musikstadt und seit 2014 UNESCO City of Music.
Ausbildungsinstitutionen wie die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim die Popakademie Baden-Württemberg ermöglichen Akteur*innen den Weg in die professionelle Musik. Das instrumentale Amateurmusizieren, das im UNESCO-Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes gelistet ist, ist auch in Mannheim ein fester Bestandteil der lokalen Kulturszene.
Mannheim ist überregional für die Vielseitigkeit der Bevölkerung bekannt, was zu etlichen unterschiedlichen Einflüssen im musikalischen Leben der Stadt führt. Nach zwei Jahren Lockdown haben wir erkannt, dass die Menschen wieder an Kultur herangeführt werden müssen in unterschiedlichen Szenarien wurde daher versucht, Kultur direkt zu den Menschen zu bringen.
Das STRAKUMA ist ein weiterer, wichtiger Schritt in diese Richtung.

GOOD TO KNOW: Der "OPEN Call" für die Bands wurde bis zum 30.04.22 verlängert. Wenn du dich also noch bewerben möchtest, klick' einfach auf den Button für alle weiteren Infos! Wir freuen uns auf euch!
Quelle: Canva
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Bedeutung für die Innenstadt und Handel

Die Innenstädte verändern sich. Die Digitalisierung beeinflusst das Kaufverhalten der Bürger*innen, wodurch sich wiederum die Rolle und Funktion urbaner Räume verändert. Die besonders auf den Einzelhandel ausgerichteten Innenstädte müssen sich aktuell neu erfinden, um um attraktiv zu bleiben. Kultur kann hierfür ein wichtiger Schlüsselfaktor sein. Die Potentiale der kulturellen Vielfalt fordern alternative Aufführungskonzepte, die zeigen können, wie eine UNESCO City of Music aussehen könnte, wenn das Stadtbild auch stärker von der Musik gestaltet würde. Am Beispiel des STRAMU Würzburg ist zu sehen, dass diese Form der Kulturfestivals für Künstler*innen, den Einzelhandel und 100.000 gezählte Besuchende eine Win-Win Situation darstellt.

Quelle: Canva
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Wie ist NEXT Mannheim beim Projekt involviert?

Das Team der Kulturellen Stadtentwicklung von NEXT MANNHEIM unterstützt das Projekt durch personelle und finanzielle Ressourcen. Julian Maier-Hauff ist der künstlerische Leiter und leitet das Projektmanagement des Festivals. Michael Ackermann, Filmcommissioner aus Mannheim veranstaltet seit mehreren Jahren gemeinsam mit dem Bildungszentrum Bürgermedien das Filmcamp Südwest. Dieses Jahr widmet sich das Filmcamp mit seinen Workshopangeboten dem Thema "Dokumentarfilm". Ergebnis des Projekts wird ein Dokumentarfilm über das StraKuMa. 

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