Mannheim startet mit Fonds für Kultur an ausgewählten öffentlichen Orten

Immer mehr Menschen in Städten wollen ihr Lebensumfeld und den öffentlichen Raum aktiv gestalten. Dieser Trend bietet ein enormes Potenzial, vernachlässigte Orte in der Stadt, die oft als Angsträume wahrgenommen werden, zu aktivieren und kollektiv zu nutzen.

Quelle: Canva
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Auf diese Weise kann problematischen Situationen im öffentlichen Raum (fehlende soziale Kontrolle, unzureichende Beleuchtungssituationen) entgegengewirkt werden. Beispiele für solche Aktionen sind das Mini-Festival "Haltestelle Fortschritt" im Juli 2017 im Bereich der Haltestelle Rheinstraße (Hanielpark) oder das Projekt "ALTER" von POW e.V. am Alten Messplatz. Hier wurde gezeigt, wie städtische Nicht-Orte neu programmiert und positiv wahrgenommen werden können. Bei Projekten dieser Art spielen neue Akteur*innenkonstellationen zwischen Verwaltung, Bürger*innen und Expert*innen eine entscheidende Rolle.

Die Idee ist: Initiativen, Anwohner*innen und Vereine, die mit einer Aktion/einem Projekt einen öffentlichen Raum im Sinne der Allgemeinheit aufwerten wollen, können sich um Fördermittel und Unterstützung für das Projekt bewerben. Je nach Größe, Art und Umfang des Projekts können sie mit Beträgen von 500 bis 10.000 Euro unterstützt werden. Durch die Stärkung bürgerschaftlicher Handlungsmöglichkeiten unterstützt der Aktionsfonds die Bespielung von ehemaligen Angsträumen durch bürgerschaftliches Engagement.

Das stärkt die Identifikation mit dem Quartier und fördert das friedliche Zusammenleben in der Stadtgesellschaft, was auch die subjektive Sicherheit im Stadtteil erhöht.

Quelle: Canva
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Der Prozess:

Wir haben euch das eben visualisiert.
Wir haben euch das eben visualisiert.

Der erste Kontakt wird über das jeweilige Quartiermanagement hergestellt.

Ihr könnt euch an Jennifer Yeboah (Neckarstadt-West), Dr. Esther Baumgärtner (Unterstadt), Michael Scheuermann (Jungbusch) oder Laura Wolf (Rheinau) wenden.

Wenn die Projektideen so konkret sind, dass eine weitere Beratung notwendig ist, kann man Julian Maier-Hauff von NEXT MANNHEIM kontaktieren.
Das Quartiersmanagement und NEXT MANNHEIM unterstützen bei der Vernetzung mit der Verwaltung, Dienstleister*innen oder Akteur*innen, die für die Maßnahme relevant sind.

Der ausgefüllte Antrag wird an den FB61 (Geoinformation und Stadtplanung) geschickt. Nach Eingang des Antrags entscheidet eine Jury, bestehend aus Personen

  • des Kulturamts,
  • des Fachbereichs Geoinformation und Stadtplanung,
  • der Kulturellen Stadtentwicklung (NEXT Mannheim),
  • des für den jeweiligen Stadtteil zuständigen Quartiersmanagements,
  • des Gestaltungsbeirats sowie
  • der Gleichstellungsbeauftragten und
  • der Beauftragten für Bürgerschaftliches Engagement,

ob das Projekt umgesetzt werden kann.

Bewilligungsbehörde ist die Stadt Mannheim, Fachbereich Geoinformation und Stadtplanung.

Quelle Canva
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Kontaktadressen der Quartiermanagements

Unterstadt:

Dr. Esther Baumgärtner
Tel 0621 293 2698
eMail kontakt@ma-unterstadt.de

Neckarstadt-West:

Jennifer Yeboah
Telefon  0621 370 953 55
eMail     jennifer.yeboah@neckarstadt-west.de

Jungbusch:

Michael Scheuermann
Tel 0621 – 14948     Fax 0621 – 104074
eMail: qm@jungbuschzentrum.de

Rheinau:

Laura Wolf
Telefon: 0621/86037313
eMail: L.Wolf@ma-rheinau.de

Heinweis: Teile des Textes wurden von der Homepage der SPD-Mannheim übernommen. 

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Julian
Maier-Hauff

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